Justice for Pedro Banner

BITTE UNTERSTÜTZT DRINGEND DIE FAMILIE PEDROS:

-Unterkunft in Köln dringend gesucht

-LINK Gofundme in Bio. https://gofund.me/cb4646aea

https://www.instagram.com/p/Da5czXiNwcV

Der Rechtsanwalt Simón Barrera González erklärt in dem Reel, er könne beweisen, dass die Kölner Polizei im Fall Pedro Corona bewusst falsch darstelle. Er vertritt Pedro Corona, der seit einem Polizeieinsatz in der ersten Aprilwoche schwerst hirngeschädigt und vollkommen pflegebedürftig sei. Die Polizei bezeichne den Einsatz als gerechtfertigt, weil Pedro angeblich fremdaggressiv, psychotisch, blutspuckend und widersetzlich gewesen sei. Die Staatsanwaltschaft Köln nehme noch nicht einmal einen Anfangsverdacht an und verlasse sich laut Anwalt allein auf Polizeiaussagen und unvollständige Bodycam-Aufzeichnungen.

Der Anwalt gibt an, das Handy Pedros, das drei Monate ohne Rechtsgrundlage sichergestellt worden sei, nun entsperrt zu haben; Pedro habe den Beginn des Einsatzes gefilmt. Die Aufnahme zeige ihn in gefasstem, ruhigem und kooperativem Zustand. Zudem behauptet er, die Bodycam dokumentiere, dass Pedro 20 Minuten in Bauchlage fixiert und gefesselt war, Druck von oben ausgeübt wurde, er zwei Spuckschutzhauben trug, zwangsweise Medikamente erhielt und entmenschlichende Äußerungen fielen (Bezeichnung als „Spacko“, Witze über HIV, Vorschlag, ihm die Haare abzurasieren). Eingeblendet wird die polizeiliche Aktenversion: Pedro sei nach Öffnen der Tür mehrfach angesprochen und ihm sei der Einsatz erklärt worden, er habe nur geschrien, sei verwirrt und uneinsichtig gewesen – daher sei Gewalt „zwingend und eilig nötig“ gewesen. Der Anwalt ruft zu öffentlichem Druck und Spenden auf; die Familie drohe, Deutschland verlassen zu müssen, die Spendengelder seien aufgebraucht.

Sprecher A (Rechtsanwalt): „Ich werde mit diesem Video beweisen können, dass die Polizei Köln bewusst lügt und falsch darstellt, wenn es um einen Fall schwerster Polizeigewalt geht. Ich habe hier schon häufiger drüber gesprochen, dass ich Pedro Corona vertrete, jetzt seit insgesamt über drei Monaten. Pedro ist vollkommen pflegebedürftig, schwerst hirngeschädigt aufgrund eines Polizeieinsatzes in der ersten Aprilwoche und die Polizei behauptet, alles das wäre gerechtfertigt gewesen, weil Pedro ja schließlich fremdaggressiv und gewalttätig gewesen wäre, im psychotischen Zustand, die ganze Zeit Blut gespuckt hätte und Widerstand geleistet hätte, nachdem man ihm gesagt hätte, er müsste zwangsweise in eine psychiatrische Klinik verbracht werden. Und die Staatsanwaltschaft Köln deckt die Polizei Köln, indem sie hier noch nicht mal einen Anfangsverdacht annimmt und sich rein auf die Aussagen der Polizeikräfte bzw. die Bodycam-Aufzeichnungen, die natürlich nicht den ganzen Einsatz zeigen, verlässt. Ich werde jetzt hier beweisen können, dass das eine bewusste Falschdarstellung der Polizei war. Ich werde dafür Aktenteile einblenden müssen. Das ist in Deutschland absurderweise unter Strafe gestellt. Das wird hier aber in Kauf nehmen und ich werde zeigen können, dass die Behauptungen der Polizei objektiv falsch sind. Wir haben nämlich mittlerweile, nachdem die Polizei drei Monate fast das Handy Pedros ohne jegliche Rechtsgrundlage sichergestellt hatte, das Handy. Wir haben das Handy insoweit entsperren können und Pedro hat tatsächlich den Beginn des Polizeieinsatzes gefilmt. Ihr werdet jetzt gleich sehen, wie dieser Einsatz wirklich begonnen hat und ihr werdet vor allem sehen, dass Pedro in vollkommen gefasstem, ruhigem Ton und einsichtig und kooperativ war.“

Transkript

Sprecher B (Pedro): „Also, aber warum soll ich rauskommen? Und aber wir können nicht jetzt auch reden oder nicht?“ / „Aber aber warum nicht mit dir, warum muss ich aufmachen?“ / „Aber warum muss ich aufmachen? Ist meine Frage. Können Sie mir bitte antworten, bevor sie das Gewalt anwenden?“ / „Können Sie mir bitte antworten, warum ist es… Können Sie mir bitte antworten, bevor sie ankommen?“ / „Das ist… raussprechen. Warum? Warum? Aber warum? Bitte, warum? Ah, Entschuldigung, Hilfe! Hilfe! Gewalt!“

Sprecher C: [unverständlich]

Sprecher A (Rechtsanwalt): „Wenn Pedro das passieren konnte, dann kann es jedem von uns passieren. Pedro hat hier kein Anders dafür gesetzt, dass ihm sein Leben faktisch genommen wurde durch diese Polizeikräfte und die Bodycam-Aufzeichnungen sind auch mehr als aussagekräftig. Man sieht dort nicht nur, dass Pedro 20 Minuten in Bauchlage fixiert und gefesselt war, Druck auf ihn von oben ausgeübt wurde, er zwei Spuckhauben aufgezogen bekommen hat, zwangsweise Medikamente verabreicht wurden, sondern auch noch, wie entmenschlicht mit ihm umgegangen wurde, insbesondere wie herabwürdigend über ihn gesprochen wurde. Er wurde als Spacko bezeichnet, es wurden Witze über HIV gemacht, es wurde vorgeschlagen, ihm die Haare abzurasieren. Es ist wirklich unerträglich. Darauf dürfte es im Rechtsstaat natürlich nicht ankommen. Wir brauchen aber öffentlichen Druck. Die Familie braucht eure Hilfe, sonst kann sie nicht länger in Deutschland bleiben. Die Spendengelder sind gänzlich aufgezehrt und unsere Arbeit, sowohl von den Unterstützern als auch von mir, ist selbstverständlich bis jetzt kostenlos, aber wir können es einfach in dieser Form nicht mehr leisten. Und diejenigen, die in der Nähe von Köln irgendwie eine Unterkunftsmöglichkeit haben, bitte meldet euch oder gebt es weiter an Leute, die welche hätten.“

Eingeblendeter Akten-Text: „Originalakte: AUSSAGE POLIZEI – Pedro angeblich nach Öffnen der Tür mehrfach angesprochen und ihm Einsatz erklärt – Pedro schreit aber nur, vollkommen verwirrt und uneinsichtig, daher Gewalt gegen Pedro zwingend und eilig nötig“

Transkript übernommen aus dem bereitgestellten Quellmaterial; unverständliche Stellen als [unverständlich] markiert.

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