Helfen

Helfen

Ihr könnt ganz einfach von zu Hause mithelfen, indem ihr E-Mails an Verantwortliche im Stadtrat und in der Politik schreibt.

Warum das wichtig ist?
Weil politischer und öffentlicher Druck oft darüber entscheidet, ob Fälle ernst genommen, aufgearbeitet oder einfach ausgesessen werden. Gerade bei Fällen von Polizeigewalt oder institutionellem Versagen passiert ohne Aufmerksamkeit häufig sehr wenig.

Viele einzelne E-Mails zeigen:
Menschen schauen hin. Menschen haben Fragen. Menschen erwarten Aufklärung.

1. Schritt :
Wenn ihr den Button 1 klickt, öffnet sich ein neues Fenster. Außerdem wird gleichzeitig ein Text kopiert.
Den kopierten Text einfach in dem neuen Fenster einfügen (strg-v) und absenden. Der Rest ist selbsterklärend.
Am Ende entsteht eine personalisierte Email zum Fall Pedro.
Die kopiert ihr, kehrt zurück und macht weiter mit dem 2. Schritt

2. Schritt:
Wenn ihr auf den nächsten Button klickt, öffnet sich euer Emailprogramm. Praktischerweise sind dann schon alle entsprechenden Empfänger eingetragen. Jetzt müsst ihr nur noch den kopierten Text einfügen, euren Namen drunterschrein und absenden – fertig

Mail an die Kölner SPD-Ratsfraktion und ihre Mitglieder Mail an Behörden

Die E-Mails gehen zusätzlich im BCC an mailaktion @ justiceforpedro.de.

So können wir nachvollziehen, wie viele Anfragen unbeantwortet bleiben und wie mit öffentlichen Nachfragen zum Fall umgegangen wird.

Kölner Politik (Ratsmitglieder 05/26)Unzustellbar
SPDspd-fraktion@stadt-koeln.de
Stadtbezirk MülheimSPD-BV9@stadt-koeln.de
Bezirksbürgermeister Mülheimvincent.morawietz@stadt-koeln.de
Stadtbezirk ChorweilerSPD-BV6@stadt-koeln.de
Stadtbezirk Innenstadtheike.fries@netcologne.de
Stadtbezirk LindenthalSPD-BV3@stadt-koeln.de
Stadtbezirk EhrenfeldSPD-BV4@stadt-koeln.de
Stadtbezirk KalkSPD-BV8@stadt-koeln.de
Bezirksbürgermeisterinclaudia.greven-thuermer@stadt-koeln.de
Stadtbezirk PorzSPD-BV7@stadt-koeln.de
Bezirksbürgermeister Porzlutz.tempel@stadt-koeln.de
Stadtbezirk NippesSPD-BV5@stadt-koeln.de
Stadtbezirk RodenkirchenSPD-BV2@stadt-koeln.de
Ratsmitglieder






















Polinafrebel@yahoo.de
Ralf.Heinen1@stadt-koeln.de
Maria.Helmis@stadt-koeln.de
Mike.Homann@stadt-koeln.de
Christiane.Jaeger@stadt-koeln.de
Christian.Joisten@stadt-koeln.de
Malik.Karaman@stadt-koeln.de
Sven.Kaske@stadt-koeln.de

Gerrit.Krupp@stadt-koeln.de

Erika.Oedingen@stadt-koeln.de

Pascal.Puetz@stadt-koeln.de
Viola.Recktenwald@stadt-koeln.de
Elfi.Scho-Antwerpes@stadt-koeln.de
Oliver.Seeck@stadt-koeln.de
Lisa.Steinmann@stadt-koeln.de
Claudia.Brock-Storms@netcologne.de​​​​​​​Franz.Philippi@stadt-koeln.de
Juergen.Kircher@stadt-koeln.de
Lukas.Lorenz@stadt-koeln.de
Innenministeriumpoststelle@im.nrw.de
Kreispolizeibehörde Kölnpoststelle.koeln@polizei.nrw.de
LKA NRWpoststelle.lka@polizei.nrw.de
Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Poststelle.LZPD@polizei.nrw.de
Bezirksregierung Kölnpoststelle@bezreg-koeln.nrw.de
Regierungspräsident Köln Gregor Langevorzimmer.rp@bezreg-koeln.nrw.de
Justizministerium NRWpoststelle@jm.nrw.de
Bundesjustizamt poststelle@bfj.bund.de
Staatsanwaltschaft Kölnpoststelle@sta-koeln.nrw.de
Generalstaatsanwaltschaft Kölnpoststelle@gsta-koeln.nrw.de

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https://justiceforpedro.de/helfen/

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fall Pedro aus Köln-Deutz hat bei vielen Menschen ein Gefühl von Unsicherheit hinterlassen. Nicht nur wegen des konkreten Einsatzes selbst, sondern auch wegen der Frage, wie mit Menschen in psychischen Krisen grundsätzlich umgegangen wird.

Viele Betroffene und Angehörige berichten inzwischen offen, dass sie Angst davor haben, im Notfall Hilfe zu holen. Nicht weil sie keine Unterstützung wollen, sondern weil sie befürchten, dass Situationen eskalieren könnten, sobald Polizei beteiligt ist. Gerade Menschen mit Psychosen, Angstzuständen oder anderen psychischen Ausnahmesituationen erleben ihre Krise oft nicht als Gewalt, sondern als Überforderung, Verwirrung oder massive Angst.

Trotzdem entsteht öffentlich häufig sehr schnell das Bild eines „gefährlichen“ Menschen. Besonders dann, wenn psychische Erkrankungen oder vermuteter Drogenkonsum im Raum stehen. Genau das sorgt bei vielen Menschen für zusätzlichen Vertrauensverlust in Behörden, Hilfesysteme und teilweise auch in Medien.

Im Fall Pedro stellen sich deshalb aus meiner Sicht viele offene Fragen:
Welche Alternativen zu Polizeieinsätzen gibt es eigentlich?
Warum werden psychosoziale Fachkräfte oder Angehörige oft kaum eingebunden?
Welche konkreten Schulungen zu Psychosen, Deeskalation und Krisenbegleitung erhalten Einsatzkräfte?
Und wie soll Vertrauen entstehen, wenn gleichzeitig viele Menschen den Eindruck haben, dass Polizeidarstellungen häufig früh übernommen werden, noch bevor unabhängig aufgearbeitet wurde, was tatsächlich passiert ist?

Gerade bei schweren Vorfällen müsste Transparenz eigentlich selbstverständlich sein.
Stattdessen bleibt bei vielen Betroffenen das Gefühl zurück, dass Menschen in psychischen Krisen gesellschaftlich schneller entmenschlicht werden und ihre Perspektive weniger zählt.

Ich wünsche mir deshalb eine ernsthafte und unabhängige Aufarbeitung des Falls Pedro sowie allgemein bessere Konzepte für den Umgang mit psychischen Krisensituationen.
Schutz, Würde und Menschenrechte dürfen nicht davon abhängen, ob jemand psychisch krank ist oder unter Verdacht steht, konsumiert zu haben.

Mich würde außerdem interessieren, welche konkreten Verbesserungen Ihre Institution in diesem Bereich aktuell plant oder unterstützt und wie der weitere Umgang mit dem Fall Pedro aussieht.

Mit freundlichen Grüßen