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Unter Berücksichtigung dieser Details zeigt sich das Versagen des Systems in diesem Punkt besonders deutlich: Es handelte sich hier eben nicht um ein plötzliches, unvorhersehbares Gewaltgeschehen, bei dem die Polizei binnen Sekunden zur Notwehr eingreifen musste. Es gab ein Zeitfenster von über einer Stunde.
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Das verfehlte Einsatzszenario: Genau diese sechzig Minuten wären der klassische Moment für den Psychologischen Bereitschaftsdienst oder ein spezialisiertes Kriseninterventionsteam gewesen. Psychologisch geschulte Kräfte hätten die paranoide Dynamik erkannt, die stereotype Befragung sofort gestoppt und den Rückzug in die Wohnung als Deeskalationsmaßnahme zugelassen.
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Die Fehlbesetzung vor Ort: Stattdessen wurde die Situation einer regulären Notärztin überlassen. Ihr Versuch, eine psychische Ausnahmesituation mit den starren Mitteln einer Standard-Befragung zu lösen, hat Pedro nicht abgeholt, sondern ihn in die Enge getrieben und die vermeintliche „Selbstgefährdung“ erst provoziert.
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Das strukturelle Versagen: Dass in einer sich über sechzig Minuten hinziehenden, messbar eskalierenden Krise kein psychiatrischer Fachdienst die Einsatzleitung übernommen hat, ist der eigentliche Systemfehler. Man hat eine psychische Krise mit den falschen, konfrontativen Mitteln „behandelt“, bis die Situation komplett entgleist ist.
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wo war mal wieder der Psychologische Bereitschaftsdienst bei einer psychiatrischen Ausnahmesituation?
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