Pedros Mutter und Cousine haben endlich eine Wohnung gefunden. Abrupt aus ihrer Heimat in Venezuela im April angereist, haben sie die letzten knapp sechs Monate in Pedros Apartment gelebt. Genau an dem Ort, an dem der Vorfall stattgefunden hat.
Wir sind daher erleichtert, dass ihnen für die nächsten 12 Monate eine Wohnung zur Verfügung gestellt wird und das sogar lediglich gegen Übernahme der tatsächlich entstehenden Unkosten. An dieser Stelle erneut ein großes Dankeschön an diese tollen Menschen, die das möglich gemacht haben.
Als der Mietvertrag unterschrieben war, ging es in die Umzugs- und Einrichtungsplanung, was sich als schwierig gestaltet, wenn man in einer fremden Stadt niemanden kennt und sich das eigene Hab und Gut auf einem anderen Kontinent befindet.
Wir als Initiative haben daher bei Instagram einen Aufruf gestartet und innerhalb kurzer Zeit wurde uns gezeigt, wie Solidarität aussehen kann. Es haben sich nicht nur viele helfende Hände gemeldet, sondern auch Menschen, bereits in ihren Kellern stehend, mit großartigen Angeboten für Sachspenden.
In den nächsten zwei Wochen wird aus der leeren Wohnung hoffentlich ein kleines Zuhause für Pedros Familie. Auch wenn es niemals zu solchen Umständen hätte kommen dürfen, wünschen wir uns sehr, dass Pedros Mutter und Cousine ankommen, durchatmen und Kraft tanken können.